Eine Bestattungsverfügung ist eine schriftliche Willensbekundung einer Person zu Art, Ort und Ablauf der eigenen Bestattung sowie zur Behandlung des Körpers oder der Asche. Sie dient der verbindlichen Festlegung persönlicher Vorstellungen für die Zeit nach dem Tod und richtet sich an die später verantwortlichen Personen, insbesondere Angehörige und von der oder dem Verfügenden benannte Vertrauenspersonen. In Deutschland ist das Recht, über die eigene Bestattung zu bestimmen, Ausdruck der Selbstbestimmung und des Schutzes der Persönlichkeit über den Tod hinaus. Die Bestattungsverfügung ist keine letztwillige Verfügung im erbrechtlichen Sinn, auch wenn sie inhaltlich mit dem Erbfall zusammenhängt. Sie steht neben anderen Vorsorgedokumenten und regelt ausschließlich bestattungsbezogene Fragen. Ihr Ziel ist, den eigenen Willen klar erkennbar zu machen und spätere Konflikte zu vermeiden.
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